„Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts“ 27.04.2009

Ausstellung vom 10. bis 28. Mai in Wiesbaden

WIESBADEN. - Die Initiative „Kirche und Kultur“ der Katholischen Kirche der Stadt Wiesbaden zeigt vom 10. bis 28. Mai in der Dreifaltigkeitskirche (Frauenlobstraße 5) die Wanderausstellung "Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts". Die 1912 geweihte Kirche des Architekten Ludwig Becker bietet dabei den perfekten Rahmen für die Schau, die mit einem Blick auf den Kirchenbau des frühen 20. Jahrhunderts beginnt und die fortschreitende Veränderung in der baulichen Idee von Sakralbauten illustriert. Die Foto-Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG) in München, dem Deutschen Liturgischen Institut in Trier sowie dem EKD-Kirchbauinstitut in Marburg zusammengestellt.

 

Aus keinem anderen Jahrhundert als dem gerade vergangenen sind mehr Kirchen erhalten, nie zuvor wurden sie so planmäßig wie experimentierfreudig errichtet, dennoch ist das Wissen über diese Bauten gering. Von historistischen Vorstadtkathedralen über moderne Betonkonstruktionen bis zu postmodernen Umbauten entwarf jede Generation ihre besonderen christlichen Gottesdiensträume. Das spiegelt sich auch in der Kirchenlandschaft Wiesbadens, wo manch verkannte „Schätze“ mit vielen verschiedenen Gesichtern nachhaltig das Erscheinungsbild der Stadt prägen. In einer eigenen Hörstation in der Ausstellung kommen Menschen aus Kirche, Kultur und Denkmalpflege zu Wort mit ihren Erfahrungen zu modernen Kirchen: fachkundige, liebevolle und streitbare Stimmen zu höchst lebendigen Räumen.

Zur Vernissage wird am 10. Mai um 11 Uhr eingeladen. Die Ausstellung ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr, donnerstags von 19 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr, sowie sonntags nach dem Gottesdienst bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Eine besondere Einbindung wird die Präsentation der Ausstellung durch den Studientag „ART-fremd – Kunst zu Gast im Kirchenraum“ am 16. Mai erhalten. Dieser Studientag wird mit einem einführenden Vortrag in der Ausstellung beginnen.

Weitere Informationen bei Kirche und Kultur, Dr. Simone Husemann, Telefon: 0611 174-124, E-Mail:s.husemann@bistum-limburg.de, oder auf der Homepage im Internet unter http://www.kirche-und-kultur.de.
 

«Zurück