„Zeitgenössische Kunst ist oft so etwas wie eine bewusst herbeigeführte Kommunikationsstörung und gerade dadurch Ausdruck des Wunsches nach besserem Verständnis und besserer Kommunikation.“

(Peter F. Schmid, Universitätsdozent für Pastoraltheologie in Graz, 2004)

Türen auf!

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Türen auf! Marktkirche und Bonifatiuskirche gemeinsam entdecken

Kennen Sie die beiden großen Stadtkirchen Wiesbadens, die evangelische Marktkirche und die katholische Bonifatiuskirche, die mit Ihren Türmen unser Stadtbild so markant prägen?
Ohne ihre Turmkronen wäre die Ansicht Wiesbadens wohl undenkbar.

Wir öffnen die Türen der beiden Kirchen an jedem 1. Samstag im Monat. Um 12:15 Uhr – mit dem Schlussakkord des Carillonspiels - startet der Rundgang vor der Marktkirche und schließt mit dem Besuch der Bonifatiuskirche.
Wir möchten Sie einladen, den Blick auch in unsere Kirchen zu richten. Unsere Gotteshäuser sind bis heute ein Ausdruck des gelebten christlichen Glaubens über Jahrhunderte hinweg.
Wer hat Ihre Formen erdacht und in steinerne Gestalt gebracht, wie sind Bilder und Symbole zu verstehen? Diese und viele weitere Fragen finden hier ihren Platz. Nehmen Sie sich Zeit für einen Besuch.

Termine: jeweils der 1. Samstag eines Monats

Dauer: 12:15 – 13:30 Uhr
Treffpunkt für die Führungen: Eingang Marktkirche
Kosten: 4 € p. P. (Kinder gratis)

Träger: Pfarrei St. Bonifatius, „Kirche und Kultur“ der Katholischen Stadtkirche Wiesbaden, Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an der Marktkirche, Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden und Evangelische Stadtakademie

Kunst & Religion –
Veranstaltungsreihe im Museum Wiesbaden

KUNSTverstehen und WELTverstehen treten in dieser Veranstaltungsreihe in einen Dialog miteinander

An jedem ersten Dienstag im Monat, 18:30–19:30 Uhr

KUNSTverstehen und WELTverstehen treten in dieser Veranstaltungsreihe in einen Dialog miteinander. An jeweils einem Dienstagabend im Monat steht ein Kunstwerk des Wiesbadener Museums im Mittelpunkt. Dr. Simone Husemann, Kunsthistorikerin, und Dr. Stefan Scholz, Theologe, gestalten gemeinsam diese Veranstaltungen.

Die dem Kunstwerk eigenen Aussagen zu Gott, Welt und Mensch, zur ganzen Bandbreite existentieller Fragen, die uns als Menschen berühren, bieten den Besuchenden eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. Kunst und Glaube sind wesensnotwendig aufeinander bezogen; sie befruchten einander und geben sich wechselseitig Impulse der Wirklichkeitsverarbeitung. Beide, Glaube und Kunst, stehen heute in einem Weltbezug.

Das Buch "Kunst & Religion 2014" ist erschienen! Sie erhalten es ab dem 2.12.2014 im RoncalliHaus, im Museum Wiesbaden und im Haus am Dom in Frankfurt für € 25,-.

Termine 2016:

12.4.2016 "Ferngesteuert", Thomas Bayrle, „Mao und die Gymnasiasten“, 1965
03.05.2016 "Kussmund", Petrus Staverenus, Stillleben mit Fischen, um 1635
07.06.2016 "Nachtleuchten", Winston Roeth, Quiet Night, 2014
05.07.2016 "Mamma Mia", Alessandro Rosi, Hl. Familie, Mitte 17. Jh.
06.09.2016 "Waldmeister", Karl Friedrich Lessing, Waldlandschaft, 1857
11.10.2016 „Ich stehe an meinem Grab…“, Ernst Barlach, Der Tod, 1925 und Käthe Kollwitz, Die Klage, 1938-40
08.11.2016 "Cloud", Robert Seidel, Grapheme, 2013
06.12.2016 "Schwangerschaftstest", Gillis von Coninxloo, Waldlandschaft mit Abraham, Sarah und den Engeln, E. 16. Jh.

Weitere Informationen unter:
Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus

Im Bilde sein

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Über Kunst ins Gespräch kommen

Sind Sie im Bilde? Die Spielarten der Kunst sind vielfältigst: Das Phänomen Bild reicht vom barocken Stillleben bis zu Arbeiten der Minimal Art, von Jan van Eyck bis zu Michael Triegel, immer jedoch ist die Kunst mehr als bloße Abbildung. Sie ist ein, wie Max Imdahl, einer der großen Kunsthistoriker des vergangenen Jahrhunderts, formuliert hat „Sichtbarkeitsangebot“. Kunst vermag Gedankenräume zu schaffen, die frei sind von jeglichem funktionellen oder alltäglich zweckgebundenen Wollen, Kunst kann Resonanzraum sein für unsere Fragen und unsere Gedanken. Sie ist, wie schon Max Reinhardt konstatierte, ein „Lebensmittel“.

Termine:
01.02.2016 Franz von Stuck
21.03.2016 Symbolsprache des Barock
18.04.2016 Nicolas de Stael
10.05.2016 (Dienstag) Maniera - Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici
13.06.2016 Leo Zogmayer

Weitere Informationen unter:
Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus

Verborgene Zugänge zur Ikone

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Ikonen

Eine Ikone zu betrachten, sie zu verstehen und sie „zu lesen“, ist keine einfache Angelegenheit. Die Ikone ist in ihrer ursprünglich östlichen geprägten Auffassung stets mehr als ein Bild, sie ist vielmehr ein „Gegenwartsversprechen“. Der Ikonenmaler versucht durch Analogien und Symbole dem Unsagbaren, dem Göttlichen und dem Unendlichen Gestalt und damit Präsenz zu verleihen.

Referent: Michael Schneider SJ, Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft

Termin:11. Mai 2016, 19:00 - 20:30 Uhr
Gebühr:kostenfrei; Anmeldung:nicht erforderlich
Ort:Roncalli-Haus, Pavillon, Friedrichstraße 26 - 28, 65185 Wiesbaden

Weitere Informationen unter:
Katholische Erwachsenenbildung – Bildungswerke Wiesbaden, Rheingau und Untertaunus